Nachhaltigkeit

Kampf dem Mikroplastik

Mikroplastik, das beim Waschen synthetischer Kleidung ausgespült wird und in die Ökosysteme gelangt, ist eines unserer größten Umweltprobleme. Zusammen mit dem amerikanischen Unternehmen IAM präsentiert Fruit of the Loom nun eine innovative Lösung: Zwei Sweatshirtlinien sind mit dem CiCLO-Additiv ausgestattet, das die Mikrofasern so verändert, dass sie biologisch abbaubar sind, ohne an Funktionalität einzubüßen. Tests durch Dritte belegen, dass CiCLO-Fasern unter den richtigen Bedingungen in weniger als vier Jahren biologisch abgebaut werden – ähnlich wie Wolle.

CiCLO wird während der Faserextrusion in die Polymere eingebettet, das hat den Vorteil, dass sie niemals ausgewaschen werden kann. „Das Tolle“ sei zudem, so die IAM Marketing Managerin Christine Spiegel, dass das Additiv „auch keinen Einfluss auf die mechanischen oder chemischen Recyclingfähigkeiten des Ausgangsstoffes hat. Das Material behält zudem seine Strapazierfähigkeit und ist kompatibel zu funktionellen Features wie ‚antimikrobiell‘ oder ‚thermoregulierend‘ …“

Fruit of the Loom hat die neue Methode erstmals bei den Sweatshirt-Linien der Iconic Premium- und der Iconic 250-Kollektion eingesetzt. Nach dem Launch der beiden Reihen, gab es viel positives Feedback vom Markt, wie Fruit of the Loom-Senior Marketing Manager Christian Lanvermann im Interview mit Haptica betont. „Wir sind wirklich stolz darauf, in unserer Branche die Ersten zu sein, die diese Technologie einsetzen, denn wir wollen mit der Kollektion auch ein Zeichen für den Markt setzen, wie innovativ wir sind. Man sieht im Moment viele Produkt, die recyceltes Polyester enthalten, aber das allein ist noch nicht die Lösung. CiCLO geht zwei Schritte weiter und ist Teil der Lösung für das Mikroplastikproblem – was äußerst spannend ist.“

www.ciclotechnology.com
www.fruitoftheloom.com

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